Maßvoller Umgang mit chemischen Wurmkuren

Chemische Wurmkuren töten oder treiben Würmer im Darm ab. Um die bekanntlich sehr widerstandsfähigen Endoparasiten abzutöten, bedarf es starker chemischer Toxine (Gifte), die auch für das Tier eine Stoffwechsel- und Darmschleimhautbelastung darstellen. Neben der entwurmenden Wirkung kommt es jeoch auch zur Zerstörung der 'positiven' Mikroorganismen, die für eine gute Verdauungstätigkeit und ein starkes Immunsystem benötigt werden. Darum muß der Organismus nach jeder chemischen Wurmkur große Teile der Mikroflora des Darms neu aufbauen.

Da das Immunsystem auf eine vielfältig und gesund aufgebaute Mikroflora angewiesen ist, sind insbesondere Allergiker von den Nebenwirkungen der chemischen Präparate betroffen. Jede Schwächung der Darmflora schwächt gleichzeitig das Immunsystem und kann somit Allergie oder andere Schwächen verstärken.

 Unsere Tiere können natürliche Resistenzen gegen Endoparasiten aufbauen, darum konnten sich die Spezien über die gesamte Evolution ohne Chemie durchsetzen. Ein gesundes Immunsystem hat im Rahmen der Antigenbekämpfung sowohl gegen Würmer als auch gegen die oft gefürchteten Larven im Blut genügend Abwehrmechanismen. Diese Abwehrkräfte zu stärken, ist die beste Prophylaxe gegen Wurmbefall. Hierbei kann die Fütterung einen entscheidenden Beitrag leisten.

 

Mit bestimmten Kräutern, die auch Wildtiere in der Natur fressen, wenn sie von Würmern befallen sind, kann ein Darmmilieu geschaffen werden, dass Würmer nicht sich dort nicht aufhalten möchten. Bei kurmäßiger Anwendung kann man so die Population der Würmer so halten, dass es für den Organismus nicht schädlich ist. Die Darmflora bleibt erhalten, was sich wiederum positiv auf das Immunsystem und den gesamten Stoffwechsel auswirkt.

Ein Pferd in der Natur frißt niemals an einer Stelle zweimal, das ist in der Gefangenschaft nicht möglich, daher ist es wichtig Pferdeäpfel auf den Koppeln abzulesen.

 

Ich berate Euch gerne.